Psychoanalyse und Psychotherapie

Die Psychoanalyse ist eine wirksame psychotherapeutische Methode zur Linderung psychischen Leids und zur Selbsterfahrung. Ein zentrales Merkmal dieser Methode ist die Arbeit mit dem Unbewussten. Einem nicht direkt zugänglichen, aber sehr wirksamen Bereich unserer Psyche. Jeder psychische Leidensdruck hat einen unbewussten Anteil in seiner Entstehungsgeschichte, der zumeist mit prägenden Kindheitseinflüssen, Bindungserfahrungen und gesellschaftlichen Einflüssen in Zusammenhang steht. In meiner Arbeit lege ich großen Wert auf eine empathische Begleitung, die Halt gibt und dennoch Offenheit für das Hinterfragen von Gewohntem und Angenommenem ermöglicht. Die Verschwiegenheitspflicht gewährleistet einen sicheren Rahmen.
Mit der Kenntnis des eigenen Unbewussten gewinnt man schließlich Handlungsfreiheit und Selbstbestimmung. Der Leidensdruck nimmt ab, indem sich Blockaden lösen und neue Entwicklungen möglich werden. Unverstandene Motivationen für das eigene Handeln werden sichtbar, unverarbeitete Gefühle erhalten einen Raum. Die gesamte Persönlichkeit steht im Mittelpunkt, um ein tiefgreifenderes Verständnis von sich selbst zu erlangen.
Die psychoanalytische Methode kennt viele Settings. Neben dem mehrmals wöchentlichen Liegen auf der berühmten Couch ist es auch möglich, dass Patient:innen sitzen. Es gilt, das passende Setting – abhängig von den individuellen Möglichkeiten und Erwartungen – zu finden. Für tragreiche Veränderungen ist jedoch zumindest ein Termin in der Woche sinnvoll.
Die Anwendungsbereiche der Psychoanalyse umfassen zahlreiche Problemstellungen, akute Krisen und chronisches Leiden. In meiner Praxis im 5. Bezirk in Wien können wir gemeinsam die Möglichkeiten und Unterschiede einer Psychotherapie oder Psychoanalyse abklären.